HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Hornemann Institut Goschentor 1, 31134 Hildesheim, Deutschland
Interdisziplinäre Tagung des Hornemann Instituts der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen
zusammen mit dem Verband der Restauratoren und der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Die ehemalige Klosterkirche St. Michael in Hildesheim wurde in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts umfassend mit Stuckdekor modernisiert. Neben dem Stuck in der Kirche haben sich 250 Stuck-Fragmente aus den Grabungen von 1870 bis 2006 erhalten, die aktuell im Rahmen eines mehrjährigen, interdisziplinären Forschungsprojekts untersucht wurden. Ziel der Tagung ist es, die Projekt-Ergebnisse vor dem Druck der Abschlusspublikation zur Diskussion zu stellen, da sowohl innerhalb der Restaurierung wie auch der Kunstgeschichte unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Vor allem wird es um die Werktechnik, die Polychromie und die Analyseergebnisse gehen, aber auch um die Terminologie der Stuck-Werktechnik und um neue Rekonstruktionsideen für die Ausstattung der Kirche. Am Nachmittag gibt es in der Michaeliskirche die Gelegenheit, sich unter restauratorischer Führung die Stuckaturen und mehrere Fragmente unter dem Mikroskop anzuschauen. Zudem können Sie sich weitere Ergebnisse des Projekts erläutern lassen (Röntgenfluoreszenzanalyse, 3D-Dokumentation), sich über das geplante Monitoring informieren und mit den Referent*innen weiter diskutieren. Es wird extra für die Tagung ein gut begehbares Gerüst um die Chorschranke stehen, so dass Sie den Originalen ganz nahe kommen können.
Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf der Website: https://hornemann-institut.hawk.de/de/veranstaltungen/tagungen/dem-welte...
Anmeldeschluss ist am 6. März.
Ansprechpartnerin: Dr. Angela Weyer, Hornemann Institut der HAWK
Abbildung: Gestaltung: CI/CD-Team der HAWK | Bildnachweis: Dommuseum Hildesheim

